500 Tweets auf Twitter zum Ausbildungsmarkt, Schulen und offenen Ausbildungsplätzen

Ich twittere. Ja. Gestern war es schon der 500. Tweet in nur drei Monaten. Durchschnittlich 5,2 Tweets pro Tag. Warum mache ich das? Ist Twitter etwa ein neues Zeitverschwendungsmedium, wie ein Feund mir heute zum 500. Tweet schrieb?

Ich schreibe auf Twitter seit Anfang Mai 2009. Auf der Konferenz „next09″ in Hamburg habe ich damit begonnen. Eigentlich war ich da, um YOUNECT zu präsentiert. Dies habe ich auch getan, die Präsentation ist hier zu sehen http://next09.sevenload.com/watch?v=inRsiTX (ab der Minute 12.20).

Dort wurde ich zum „Zwitschern“ verführt. Um mich herum twitterten alle, und es gab ganze Vorträge zu diesem Thema. Schon zwei Monate vorher während meiner Präsentation bei der CeBIT standen auf der Leinwand neben meiner Präsentation immer neue Tweets aus dem Publikum. Im Mai übermannte mich also meine Neugier, was es mit dem Twittern auf sich hat. Und kaum hatte ich mit dem Twitter-Account http://twitter.com/younect begonnen, bekam ich eine erste Ahnung, warum twittern so beliebt ist. Es ist super simpel und geht sehr schnell. 140 Zeichen, absenden – zack, fertig.

Zeitverschwendung? Ist Kommunikation Zeitverschwendung? Was bleibt denn von all den Telefonaten und klassischen Zeitungsartikeln, die wir auf dem Weg zur Arbeit lesen, hängen? Was mich beim Twittern richtig begeistert hat: Ich habe über einen Tweet erfahren, dass Calli Calmund in Berlin seine Bücher signiert. Da mein Sohn „total fußballbekloppt“ ist, so wie das Buch heißt, habe ich ihm ein Buch geholt mit Autogramm von Calli. Dabei konnte ich Calli von YOUNECT erzählen und erhielt auf meinen Brief auch eine Antwort von seiner Frau Sylvia Calmund. Klar, ich hätte den Termin theoretisch auch aus der Zeitung oder dem Radio erfahren können. Hab ich aber nicht. Ich hätte es ohne Callis Tweets verpasst. – Ja, er und seine Frau twittern auch.

Zurück zur Frage, warum ich twittere und schon 500 Tweets veröffentlicht habe. Das Medium liegt mir einfach. Ich kommuniziere schnell, ich verbreite sowieso den ganzen Tag Infos. Ich bin ein Multiplikator. Twitter ist ein Tool, das mir dabei hilft, Infos schnell zu verteilen. Endlich habe ich einen Ort gefunden, wo ich all die Info-Bits, die ich am Tag aufsauge, sogar sinnvoll für andere nutzbar machen kann. Twitter ermöglicht mir, auch mit Menschen zu kommunizieren, die ich nicht kenne. Gleichzeitig bekomme ich viele völlig unterschiedliche Infos auf einen Blick. Ich lese sie quer und vertiefe nur, was meine Aufmerksamkeit anzieht.

Ein letzter Gedanke zum Abschluss: Vielleicht lerne ich sogar selbst am meisten beim Twittern. Ich habe viele meiner Tweets noch gut in Erinnerung durch die kurze Zusammenfassung, die ich schreibe, z.B. über den Testlauf in Bayern, ein Fach „Berufswahl“ in Schulen einzuführen. Das habe ich seit Mai, als es im Spiegel http://www.spiegel.de/schulspiegel/abi/0,1518,615040,00.html stand, nicht nur getwittert, sondern auch zigfach erzählt. Ich zwitschere auch mit meiner Stimme, per E-Mail, über XING, auf facebook… und hier im Blog. Deshalb liegt mir Twitter so, nehme ich an. Mal sehen, was ich nach dem 1000. Tweet denke.