Berufsorientierung ahoi!

Websites, die über ein bestimmtes Berufsbild informieren, gibt es im Internet im Grunde genommen viele. Wenn man sich jedoch auf die Suche nach einem Überblick über mehrere Berufe begibt oder eine wirklich aktuelle und qualifizierte Seite sucht, wird man schnell im Internetdschungel verzweifeln. Wir haben uns der Herausforderung gestellt und hilfreiche Seiten gesucht und für euch unter die Lupe genommen.

Wenn man seinen Eltern die ultimative Frage stellt: „Was soll ich werden?“, wird vielleicht die glorreiche Idee kommen, man könne doch mal einen Berufsberater aufsuchen, zum Beispiel bei der Bundesagentur für Arbeit. Doch gibt es mittlerweile auch viele andere Wege sich über Berufe zu informieren.  Ein Weg ist offensichtlich das Internet.  Die folgenden Anregungen lassen dich Zeit sparen und du wirst mindestens genauso gut informiert, wie in einem Gespräch.

Neben der Younect- Webside, die insbesondere durch die JobBoxen Vorteile und Nachteile eines Berufes beleuchtet, empfehlen wir die „online-Berufsberatung“ der Bundesagentur  für Arbeit www.berufenet.arbeitsagentur.de (ihr findet auch eine direkte Verlinkung von der Younect-Seite aus, wenn ihr nämlich einen Beruf gesucht habt und euch weiter „Informieren“ wollt). Dort  kann man auf drei verschiedenen Wegen Berufe suchen oder neue Berufe kennenlernen(Berufe von A-Z, Suche nach Berufsfeldern, Suche im Archiv).  Auch exotische Berufe, wie der des Bauchredners werden auf diese Seite erläutert. Sie gibt Aufschluss über Tätigkeitsfeld, mitzubringende Kompetenzen, rechtliche Regelungen, sowie über mögliche Unternehmen, die über Stellen verfügen und Bewerber suchen. Auch Zahlen, Daten und Fakten zum Beruf und mögliche Berufsfelder werden vermittelt. Natürlich sind die Angaben nicht immer einfach auf jeden übertragbar, aber es gibt gerade bei der Auflistung der Fähigkeiten schon einmal die Möglichkeit abzuchecken, ob man zum Beispiel dem Profil des  Bauchredners entspricht. Weiterhin umfasst der Button „Tätigkeitsfeld“ schon interessante Informationen zur Arbeitsumgebung, den Arbeitsbedingungen und dem Verdienst.  Ein negativer Punkt ist, dass bei eben solch exotischen Berufen, wie die des Bauchredners, selbst die Seite berufenet.de keine Auskunft über das Einkommen geben kann. Hingegen positiv anzumerken ist, dass man auf der Suche in den verschiedenen Berufsfeldern auf ganz neue, vorher unbekannte Berufe stoßen kann, die den Horizont deutlich erweitern können. Außerdem findet man unter BERUFE- Universum eine direkte Verlinkung  zu einer Seite, die Hilfe für Schüler(auch für Lehrer und Eltern) bereitstellt, indem sie Bewerbungstraining mit hilfreichen Informationen zum Schreiben eines Lebenslaufes anbietet oder die weiter zu einer JOBBÖRSE führt, in der man sich direkt auf Ausbildungsstellensuche begeben kann.

Eine weitere Orientierungshilfe, schon während der Schule, bietet die Initiative „Girlsday“. Unter www.girls-day.de finden Mädchen ab der 5.Klasse sehr komfortabel ein Unternehmen in ihrer Umgebung,  in welches sie das nächste Mal am 22. April 2010 reinschnuppern können. Dieser besondere Tag ist ausschließlich für Mädchen gedacht, die Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe, wie zum Beispiel „Kfz.-Mechatroniker“, bekommen wollen. Auf der Webside des Girlsday’s befindet sich auch schon ein Freistellungsformular für die Schule. Die Jungs brauchen keine Angst zu haben. Unter www.respekt-jungs.de findet auch ihr eine Möglichkeit in Form eines eintägigen Praktikums  Einsicht in soziale Berufe wie Erzieher oder Grundschullehrer zu bekommen und auch für ältere Jungs oder  Männer;-) bietet die Seite eine Menge Informationen und Berichte über  freiwilligen Dienste oder ein Praktikum  nach der Schule.

Wer sich nach oder während der Schule (manche Projekte schon ab 14) noch gar nicht genau sicher ist, wo er hingehört oder in seiner Freizeit direkt Kontakt  zu einer fremden Kultur aufnehmen möchte, sollte einmal die Seite www.interkulturelles-netzwerk.de/ besuchen, denn dort wird einem angeboten, für vergleichsweise wenig Geld(zw.150 und 350 Euro)über zwei Wochen mit Menschen aus einem anderen Land an einem Drittort zusammenzuleben. Fremdsprachenkenntnisse sind hierbei keine Voraussetzung und dennoch können Menschen verschiedener Kulturen im Rahmen dieser „Jugendbegegnungen“ jährlich wechselnde Themen wie Fotografie, Theater oder auch Sport  bearbeiten.

Es steht also fest: Das Internet bietet bei richtigem Umgang ein umfassendes Spektrum an Informationen zur Berufsorientierung;-)