Wenn dir beim Bewerbungsgespräch das Herz in die Hose rutscht…

Auch Sarah ist Youserin bei YOUNECT und hat uns einen sehr interessanten und persönlichen Blog-Artikel zugeschickt. Wie Sarah ihr Bewerbungsgespräch erlebt hat, könnt ihr im folgenden Beitrag lesen:

Wenn dir beim Bewerbungsgespräch das Herz in die Hose rutscht…

…glaube an dich und deine Fähigkeiten, denn das wichtigste ist, in den Schlüsselminuten die Arbeitgeber von deiner Person zu überzeugen. Wie du dich dabei fühlst ist häufig egal, aber wie fühlt man sich als Bewerber in einem Bewerbungsgespräch schon groß?

Eben nicht groß, eher klein, denn ein Gespräch mit der Person zu führen, die die Möglichkeit hat über deinen zukünftigen Werdegang zu entscheiden, fühlt man sich wohl immer ein bisschen eingeschüchtert. Obwohl es gerade in diesen Momenten wichtig ist, dass man sich selbst vertraut und voll mit dabei ist. Ich weiß selbst – das ist leichter gesagt als getan…

Auch ich befand mich erst neulich in solch einer Situation. Ich war zu einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum eingeladen, erschien aber schon anfangs ein paar Minuten zu spät, was natürlich nicht gerade den besten Eindruck vermittelt.

Doch wurde mir die Angst genommen, indem mir Verständnis bezüglich des momentanen Verkehrschaos entgegengebracht wurde. Auch das Gespräch an sich fand in einer relativ lockeren Atmosphäre statt, was nicht heißen soll, es wäre unseriös gewesen. Keinesfalls, trotzdem legt sich die Aufregung schon, wenn man höflich und nett behandelt wird und sich in der neuen Umgebung wohlfühlt. Ich denke, dass ist schon ein erster Hinweis darauf, ob man sich für oder gegen das Praktikum in diesem Unternehmen entscheidet. Dennoch hat man stets in den ersten Minuten mit einer gewissen Distanz zu kämpfen und muss über sich erzählen, erhält Informationen über zukünftige Aufgabenbereiche und sieht, ob die Vorstellungen des Arbeitgebers mit den eigenen übereinstimmen.

An erster Stelle steht jedoch immer noch, wie das Wort Bewerbungsgespräch schon sagt, für sich und sein Können zu werben.

Wer sich also auf dem Präsentierteller nicht sonderlich wohlfühlt, sollte Vorstellungsgespräche nicht meiden, sondern eher viele mitmachen, um im richtigen Moment dem gewachsenen Selbstbewusstsein Ausdruck verleihen zu können und die übriggebliebene Aufregung als Ansporn zu nutzen. 😉