Buchempfehlung: Doof it yourself. Erste Hilfe für die Generation Doof.

Das kürzlich erschienene Buch Doof it yourself von Stefan Bonner und Anne Weiß ist die Fortsetzung des Spiegel-Bestsellers Generation Doof. Dabei versteht sich der zweite Teil als Ratgeber und Lösungsentwurf zum ersten Teil. Auf humorvolle Art bekommt die junge Generation nützliche Überlebenstipps zu den Themen Bilding, Arbeiting, Unterhalting, Liebing und Erziehing. Im Zusammenhang mit der Arbeitswelt findet YOUNECT auf Seite 106 lobend Erwähnung:

Neue Portale wie younect.de gehen genau den umgekehrten Weg: Nach Art eines bohlenfreien Castings bieten hier junge Berufseinsteiger ihre Dienste an und die Unternehmen können gegen ein hübsches Sümmchen aus einer Reihe geeigneter Bewerber auswählen. Younect ist ein Mix aus StudiVZ, Infoportal des Arbeitsamtes und Stellenanzeige. Neben Praktika findet man hier auch Lehrstellen oder Einsteigerjobs.

Für die Bewerber ist die Nutzung kostenlos. Du kannst dort ein Profil anlegen, ein paar Fragen zu deinen Fähigkeiten und deiner Person beantworten, das Profil deines Traumberufs checken und dann in aller Seelenruhe darauf warten, dass ein potenzieller Arbeitgeber anbeißt und eine Nachricht in deinem Mailfach deponiert.

Die etwas reißerische und selbstironische Bezeichnung der Generation Doof, mit der eine ganze Generation aufs Korn genommen wird, kann ganz so wörtlich nicht zu nehmen sein, wenn den Lesern ebendieser Generation Doof die Lektüre eines fast 400 Seiten dicken Wälzers zugetraut wird. Letztlich steht die Generation Doof für eine Generation von jungen Menschen, deren Steckenpferd zwar nicht mehr die klassische humanistische Bildung ist, die jedoch keineswegs doof sind. Berufseinsteiger müssen heute ganz andere Kompetenzen mitbringen als noch vor 20 Jahren, beispielsweise im Bereich der Informationstechnologie. Wer immer nur mit erhobenem Zeigefinger von der Notwendigkeit einer umfassenden Allgemeinbildung spricht, hat nicht bis zu Ende gedacht, denn die Menge des Wissens ist heutzutage so riesig, dass man niemals alles kennen kann. Daher wäre die logische Schlussfolgerung, dass nur die wenigsten Menschen über eine Allgemeinbildung verfügen, wie die Autoren erklären. Letztlich kommt es darauf an, zu wissen, wie man sich benötigtes Wissen beschafft. YOUNECT trägt mit seinem einzigartigen Konzept diesen veränderten Bedingungen eines modernen Arbeitsmarktes Rechnung und bietet darum den Mitgliedern der gar nicht so doofen Generation Doof eine sinnvolle Hilfe, um sich als Einsteiger in der heutigen Berufswelt zu integrieren.