Noch 351 Tage Internationales Jahr der Jugend. „Nehmt die Jugendlichen ernst.“ Sprecht mit ihnen! Hört zu!

Vor 14 Tagen startete das Internationale Jahr der Jugend unter dem Motto: „Dialogue and Mutual Understanding“. Meine erste Frage dazu: Wer hat es mitbekommen?

Bis August 2011 soll verstärkt auf die Lebenswelt junger Menschen geachtet werden. Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Forderungen stehen im Mittelpunkt.

Über 18 Prozent der Weltbevölkerung sind Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren. 87 Prozent dieser Jugendlichen wohnen in Entwicklungsländern. Zwei 20 Jährige aus Deutschland sind unsere UN-Jugenddelegierten: Clara Leiva Burger und Jens Christopher Parker. Sie fordern von Politik und Gesellschaft: „Nehmt die Jugendlichen eures Landes ernst und tretet mit ihnen in Dialog! Nutzt dieses Jahr als Chance das Engagement und die Kompetenzen junger Menschen zu würdigen, um gemeinsam mit ihnen die Welt von heute und morgen zu gestalten.“ Zugleich appellieren sie an alle Jugendlichen: „Zeigt, was in euch steckt und nutzt euer Jahr um euch besonders Gehör zu verschaffen. Lasst uns gemeinsam das Internationale Jahr der Jugend feiern und gestalten!“

Im Dezember 2009 nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution 64/134 an und erklärte die 365 Tag vom 12. August 2010 bis zum 11. August 2011 zum „International Year of Youth (IYY)“  mit dem Thema: „Dialog und Gegenseitiges Verständnis“.

Ziele: Es sollen

(1) die Investitionen in die Jugend erhöht werden,

(2) die Partizipation und Partnerschaften gestärkt sowie

(3) das interkulturelle Verständnis unter den Jugendlichen gefördert werden.

YOUNECT unterstützt die Forderung nach Jugendbeteiligung. Sprecht mit Schülern. Hört zu!Ich höre immer wieder von Erwachsenen, die sich zum ersten Mal intensiver mit Meinungen, Texten, Bildern und Wünschen von Schülern beschäftigen, dass sie positiv überrascht sind. Das liegt auch daran: „Die Politikverdrossenheit, von der immer gesprochen wird, gibt es überhaupt nicht.“, sagt Jens Christopher Parker, und ich stimme ihm zu.

Unterstützt die Jugenddelegierten auf Facebook und ermutigt Jugendliche, ihre Energie, ihren Enthusiasmus und ihre Kreativität der Entwicklung und Förderung von gegenseitigem Verständnis zu widmen.