Ohrwurm „Wovon sollen wir träumen?“ in einer Welt in Aufruhr. Persönliches Juwel und gesellschaftspolitischer Tellerrand

Was für ein Frühlingsbeginn. Beeindruckend. Ich sitze in der Sonne und freue mich über Bienen und das saftige frische Grün.

frischen Frühlingsgrün

Nicht nur draußen wird es grün, auch die politische Landkarte in Deutschland. Die Welt ist in Aufruhr. Die atomare Katastrophe in Japan und immer noch 15.000 vermisste Menschen nach dem Tsunamie. Krieg in Libyen und die Befreiung in vielen arabischen Staaten von ihren Diktatoren. Neugründung des Südsudans in der Hoffnung auf dauerhafte Beendigung eines 50jährigen Bürgerkriegs.

In dieser Zeit singt die Band „Frida Gold“ den Ohrwurm „Wovon sollen wir träumen?„. In der Vorstellung des neuen Albums „Juwel“ erklärt die Band, der Song drückt ein Lebensgefühl der Ungewissheit aus, seine Rolle zu definieren und zu wissen, wo man hin will: „woran können wir glauben, wo führt das hin, was kommt und bleibt?“. Die Frage ist nicht neu, sondern ein Dauerbrenner. Howard Jones hat schon vor 25 Jahren viele Songs der Suche und den Träumen gewidmet. Seine Musik brachte 1985-1989 Jugendliche aus Ost-Berlin und West-Berlin zusammen. Die Party- und Freundes-Gruppe wurde immer größer – aus Ost-Berlin, Kleinmachnow, Teltow, West-Berlin, Paris und den USA. Die Partys gingen weit über Tanzen und Feiern hinaus, die Freundschaften waren ein persönliches Juwel und die Gespräche ein gesellschaftspolitischer Tellerrand. Ein häufiger Satz: „Die sind ja so wie wir.“

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