Bündeln Sie Fachkräfte schon oder verschwenden Sie noch? Talentpool gegen ineffiziente Bewerbungs-Logistik

Mit meiner Frage „Könnten Absagen eine GROSSE Verschwendung sein aus Sicht einer ganzen Branche und Region?“ überrasche ich meine Gesprächspartner immer wieder. Warum verschwenden Unternehmen, Regionen und Branchen die GUTEN 2.-, 3.- und 4.-platzierten Bewerber? Überlicherweise bekommen sie Absagen. Damit nehmen Unternehmen in Kauf, dass sie in andere Branchen und Regionen gehen. Gerade Städte und Metropolregionen sind und bleiben Magnete. Wenn also ein Bewerber sich bereits in Ihrer Region und Branche beworben hat und gut ist, lassen Sie ihn nicht gehen. Sorgen Sie im regionalen Unternehmensnetzwerk dafür, dass dieser Bewerber ganz sicher in Ihrer Region und Branche bleibt. Von einer starken Region profitiert auch Ihr Unternehmen.

Abwanderung und Bevölkerungsrückgang kann die ganze Region schwächen. Weniger Fachkräfte führen in manchen Regionen schon dazu, dass Aufträge nicht angenommen werden können. Das führt zu weniger Einnahmen. Weniger Umsätze der Unternehmen reduzieren auch die Steuern in der Region, der Haushalt stagniert oder schrumpft. Weniger Geld kann zukünftig in Bildung, Infrastruktur und Cluster investiert werden. Und damit kann die Region in einen Teufelskreislauf geraten. Schließlich steht jede Region im Wettbewerb mit anderen Regionen. Viele Menschen gehen nach Frankfurt/Main, weil sie sich sicher sind, in der Rhein-Main-Metropolregion einen Job zu finden. Dabei gibt es in der Region, aus der sie kommen, oft Mittelständler, die Top-Jobs anbieten, aber der Bewerber wußte das nicht. Woher auch… An der Gewinnung und Sicherung von Fachkräften hängt also für Unternehmen, Regionen und Bürger mehr als einfach nur der eine individuelle Arbeitsplatz.

Liebe Bürger, Städte und Regionen: Bündeln Sie Fachkräfte schon oder verschwenden Sie noch?

Jahrzehntelang wurde in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit eine ineffiziente Bewerbungs-Logistik in Kauf genommen. Unternehmen bekamen teilweise säckeweise Bewerbungen. Manche Unternehmen schauten nur jede vierte Bewerbung überhaupt an und warfen den Rest weg. Bewerber verschickten 20, 30 oder 50 Bewerbungen. Manchmal kam der Traumjob auch erst mit der 150. Bewerbung. Das war teuer. Alles 150 mal: die Bewerbungsunterlagen, eine Mappe, ein Foto und das Porto… Und bei den Unternehmen kosten Bewerbungen auch viel Geld. Vom Posteingang, Sichtung, Sortierung bis zu den Vorstellungsgesprächen und ACs. Die Zeit und das Geld, das von Bewerbern und Unternehmen in die Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche investiert wurde, wird durch Absagen an ALLE, die nicht auf dem ersten Platz landen, in hohem Maße verschwendet. Es wäre so einfach, die 2.-, 3.-, 4.-Platzierten in Ihrer Region zu bündeln und der Region zu sichern. Gerne unterstützt YOUNECT Sie dabei.