Gastbeitrag „Einstellungstest Englisch: Wie man sich am besten vorbereitet“

Gastbeitrag von Nicole Ebermann, Martin Peters Sprachreisen: „Einstellungstest Englisch: Wie man sich am besten vorbereitet“

Die Welt wächst zusammen. Zahlreiche Unternehmen erweitern Ihre Geschäfte auf internationale Märkte und benötigen dafür kommunikationssicheres Personal. Um vorab festzustellen ob die Fremdsprachenkenntnisse wirklich so „verhandlungssicher“ sind, wie im Lebenslauf angegeben, werden beim Einstellungstest auch die Englischkenntnisse abgefragt.

Die Tests sind im Wesentlichen aufgebaut wie Klassenarbeiten in der Schule: Zeitformen, unregelmäßige Werben, Lückentexte und Textverständnis. Wer im Test gut abschneiden will, sollte sich vorab gut vorbereiten. Letztendlich hat Kommunikation aber nicht allein etwas mit Grammatikregeln, sondern sprachlicher Gewandtheit im Allgemeinen zu tun. Darum bedeuten schlechtere Noten nicht, dass in einem nicht doch noch ein Talent für Sprachen schlummert.

Um sein Gefühl für Sprachen zu intensivieren, kann man verschiedene Dinge tun. Bücher in der Originalsprache lesen, hilft dabei die Fähigkeiten in Rechtschreibung und im Satzaufbau enorm verbessern. Gerade weil die Satzstruktur in der deutschen Sprache sich stark von der im Englischen unterscheidet, werden in diesem Bereich oftmals Fehler gemacht. Neben diesen Aspekten hilft Lesen auch beim Erlernen neuer Wörter. Grundsätzlich ist es nicht sinnvoll, jedes unbekannte Wort nachzuschauen. Nach einiger Zeit ist das menschliche Gehirn in der Lage den Sinn von Wörtern, die in mehreren Sätzen vorgekommen, zu erkennen, ohne das man es jemals nachschlagen musste.

Des Weiteren hilft es Filme ohne Synchronisation zu schauen. Nicht nur, dass man endlich auch die wahre schauspielerische Leistung der Darsteller erkennen kann, nebenbei verbessert man noch sein Sprachverständnis. Anfänglich ist es sehr schwierig etwas zu verstehen. Deshalb ist es hilfreich den Untertitel in Deutsch oder je nach eigenen Fähigkeiten in Englisch einzuschalten. Nachdem man sich dann an die neuen Stimmen (wirklich etwas sehr eigenartig am Anfang) und Dialekte gewöhnt hat, kann man die Filme ohne Untertitel schauen.

Wer nicht gerade in der nächsten Woche einen Termin zum Einstellungstest hat, sollte über einen Sprachaufenthalt nachdenken. Nirgendwo lernt man die Sprache besser, als in einem Land, wo sie auch tatsächlich gesprochen wird. Wirklich „verhandlungssicher“ wird man mit großer Wahrscheinlichkeit erst, wenn man eine Weile im Ausland verbracht hat. Mittlerweile gibt es unendlich viele Möglichkeiten: Aupair in Amerika, Farmaufenthalt in Australien, Soziales Jahr in Kanada oder Schüleraustausch nach England.

Wem dieses Abenteuer doch zu gewagt ist oder wer nicht allzu viel Zeit zur Verfügung hat, kann eine Sprachreise über einen Zeitraum von einer oder mehreren Wochen buchen. Zahlreiche Organisationen haben sich in diesem Bereich spezialisiert und bieten nicht nur Kontakte zu unterschiedlichen Sprachschulen in verschiedenen Ländern, sondern kümmern sich bei Bedarf auch um die Buchung der Flüge, Unterkunft und das Freizeitprogramm. Vor der Buchung wird immer ein Sprachtest durchgeführt. So können schnell Stärken und Schwächen erkannt werden. Danach wird dann ein Kurs ausgesucht, der am besten zu den individuellen Anforderungen und Zielen passt.

Zurück zum Einstellungstest: Da das menschliche Gehirn normalerweise Schwierigkeiten hat, Aufgaben aus verschiedenen Anforderungsgebieten (Sprachen, Mathematik oder Logik) gemischt zu beantworten, sollte man dies vor dem Test trainieren. Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Testbeispiele, die einem dabei helfen.

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass man am Abend vor dem Test früh zu Bett geht. Nur ein ausgeschlafenes Gehirn ist ein leistungsfähiges Gehirn. Viel Erfolg!

Danke für Ihre Einblicke und Empfehlungen, Frau Ebermann!