Qual der Wahl – Berufswahl!

Mit diesem düsteren Thema quäle ich mich seit geraumer Zeit herum. Ob ich auf der Suche nach DEM Job weitergekommen bin? Sicher, ich weiß zumindest genau, was ich NICHT möchte. Und das ist doch schon mal ein Anfang 😉

Informationsseiten im Internet können sehr hilfreich sein – aber auch entmutigend.

Persönliche Erfahrungen mit einem Job oder Thema sind noch immer das A und O in der Berufswahl- Schnupperkurse, Praktika, Sprechen mit jemandem, der den Beruf gelernt hat usw.

Momentan bin ich Praktikantin hier bei YOUNECT, weil mir die organisatorische, gestalterische Arbeit gefällt und ich meine Fähigkeiten diesbezüglich ein wenig auf die Probe stellen wollte.

Einer der hier arbeitenden Designer erzählte mir neulich von dem Studiengang, den er abgeschlossen hat. Interfacedesign in Potsdam. Er erzählte mir auch, wie begeistert er davon sei und welche Fähigkeiten dazu vorteilhaft seien.

Einmal mehr verunsichert von all den Informationen („Passt das überhaupt zu mir?“, „Kann ich das denn auch?“, „Was ist wenn ich mich falsch einschätze?“) beschloss ich, mich dieses Mal besser zu informieren und fuhr auf Empfehlung des Designers nach Potsdam zu einer öffentlichen Bachelorpräsentation in dem Fach Interfacedesign.

In der Präsentation wurde eine neu entwickelte App, die die Kongress-Logistik erleichtern sollte, vorgestellt. Allen, die am Kongress- Aufbau und –Abbau beteiligt sind, wird der Prozess durch diese auf ihren Smartphones installierte App erleichtert. Tasks können erstellt werden und an andere Personen deligiert werden, ohne sie auf dem Gelände suchen zu müssen. Alle sind durch diese App miteinander vernetzt und können miteinander kommunizieren.

Mein Eindruck: Der Studiengang ist geeignet für innovativ denkende, kreative und technisch begabte Personen, die Kundenwünsche mit hoher Flexibilität erfüllen.

Mein Feedback: Ich weiß nun, dass dies ein potenzieller Studiengang für mich sein könnte, obwohl ich technisch nicht allzu begabt bin. Doch der Wunsch, im Job kreativ zu sein, ist für mich durch diese Präsentation noch stärker geworden.

Selbst wenn ich nicht hundertprozentig von ihm überzeugt wurde- bei der Suche nach DEM Job (und ich glaube noch immer, es gibt ihn!) bin ich auf jeden Fall ein Stück weiter gekommen.