Warum sollte ein Bewerber überhaupt bei Ihnen arbeiten wollen?

Warum sollte ein Bewerber überhaupt bei Ihnen arbeiten wollen?
Zugegeben eine merkwürdige Frage, aber genau diese Frage stellen sich Bewerber heute. Ein Interessent überlegt heute sehr genau, für welches Unternehmen er arbeiten möchte. Der Entscheidung gehen meist folgende Fragen voraus:

Was bietet das Unternehmen mir als Mitarbeiter konkret an?
Wie sieht die Wertschätzung meiner Arbeit und meiner Person aus?
Kann ich mich bei diesem Unternehmen voll entfalten und einbringen?
Warum muss ich im Traineeship ins Ausland − ich hab doch dort studiert?
Warum sollte ich bei A und nicht bei B  − oder dem Konkurrenten C anfangen?

Die Generation Y ist da

Es ist die Generation Y,  geboren in den 80ern und 90ern, mit dem Internet aufgewachsen, mobil und immer über die unterschiedlichsten Kanäle informiert, die sich solche Fragen stellt.
Die „Young-Professionals“ absolvierten einen modernen Studiengang und bringen neue, unverbrauchte Ansichten mit. Sie weisen einen  deutlich besseren Umgang mit den neuen Medien und ein professionelleres Kommunikationsverhalten auf − und werden gerade deswegen sehr umworben.

  Dies ist die anspruchsvollste und selbstbewussteste Generation seit Langem. Sie wird die Arbeitskultur in den Unternehmen radikal umkrempeln.
– Anders Parment,
Stockholm University School of Business; Autor des Buches »Die Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft«

So hat der Automobilhersteller Audi versucht, diese Generation zu ergründen − im eigenen Interesse übrigens, da jeder fünfte Mitarbeiter aktuell aus dieser Altersgruppe stammt. Die Studie* zeigt auf, wie sehr sich diese Generation als Mitarbeiter und Bewerber vom bisher bekannten Jobkandidaten unterscheidet.

Die Generation Y will nicht alles um jeden Preis − so auch keine Führungspositionen. 25% der Young-Professionals entscheiden sich bewusst gegen eine solche Position, 51% sind „Machtspielchen“ zuwider, 46% möchten lieber mehr Zeit für das Privatleben. „Work-Life-Balance“ wird nicht mehr als leere Worthülse verstanden, sondern eingefordert.
So ziehen 74% Familie und Privatleben einer steilen Karriere vor. Im direkten Vergleich mit der Vorgängergeneration hat sich der Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance um 76% verstärkt.

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps?

Die jungen Bewerber sind keineswegs faul, 83% konzentrieren sich lieber auf fachlich korrekte Arbeitsergebnisse als auf den Aufstieg innerhalb des Unternehmens.
Eine vom manager magazin mit der Personalberatung Odgers Berndtson durchgeführte Umfrage  bei den 500 größten Unternehmen Deutschlands kommt zu dem Ergebnis, dass die Absolventen von heute sich im Vergleich zur Vorgängergeneration deutlich stärker über den Arbeitsinhalt (+ 73%) und den Einsatz persönlicher Stärken (+ 65%) als zum Beispiel über den Jobtitel (- 37%)  motivieren.

Doch wie begenet man als Personalverantwortliche/r dieser Situation und warum sollte man diesen Aufwand überhaupt betreiben?

Dieser Frage gehen wir in unseren neuen White Paper „Karriereseite“ nach,
dass Sie hier kostenlos herunterladen können.

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*) SPIEGEL ONLINE, 9.8.2012:  „Die Generation Y ändert die Unternehmen“
http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/generation-y-audi-personalvorstand-thomas-sigi-im-interview-a-848764.html


Dieser Artikel ist ein Kapitel aus unserem White Paper »Karriereseite«

  1. Warum sollte ein Bewerber überhaupt bei Ihnen arbeiten wollen?
  2. Bewerben sich bei Ihnen genau die Bewerber, die SIE auch brauchen?