MdB Johannes Vogel sagt: „Politische Geisterfahrerei“

Johannes Vogel (31, FDP) wünscht sich Politik im Dienste der Generationengerechtigkeit als tiefe innere Überzeugung statt als bloßes Lippenbekenntnis.

Was wären Sie heute, wenn Sie nicht Politiker geworden wären?
Das ist eine schwierige Frage, schließlich bin ich nun seit fast vier Jahren Mitglied des Deutschen Bundestags. Nach meinem Zivildienst spielte ich zunächst mit dem Gedanken, Medizin zu studieren. Letztlich gab aber meine Begeisterung für Politik, die Demokratie und eine freiheitliche Weltordnung den Ausschlag und ich entschied mich für ein Studium der Politikwissenschaft, der Neueren Geschichte und des Völkerrechts. Im Frühjahr 2009 machte ich meinen Universitätsabschluss. In meiner Examensarbeit „Vorwahlen in Deutschland?“ beschäftigte ich mich mit der Frage, wie eine breitere Beteiligung an der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie erreicht werden kann – insbesondere in den Parteien selbst. Im Zuge dessen sah ich mir auch die US-Präsidentschaftsvorwahlen 2008 vor Ort in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire im Detail an. Weil ich mehr demokratische Beteiligung politisch für sehr wichtig und wissenschaftlich für sehr spannend halte, befasse ich mich mit dieser Frage auch in meiner Doktorarbeit und würde das wohl heute als Doktorand an der Universität tun, wenn ich 2009 nicht in den Bundestag gewählt worden wäre.

Was möchten Sie in Ihrer politischen Laufbahn unbedingt erreichen?
Ich wünsche mir, dass es irgendwann nicht mehr insbesondere zukünftige Generationen die Zeche für politisches Handeln von heute zahlen muss, sondern bei jedem politischen Vorhaben die finanzielle Tragweite beachtet wird. Politik im Dienste der Generationengerechtigkeit als tiefe innere Überzeugung statt als bloßes Lippenbekenntnis. Und wir sind – auch auf besonderen Druck der FDP – auf einem guten Weg: Die schwarz-gelbe Koalition hat gerade das erste Mal seit 40 Jahren einen strukturell ausgeglichenen Bundeshaushalt vorlegen können. In der kommenden Legislatur wollen wir damit beginnen, endlich Altschulden zu tilgen. Politik im Dienste der Generationengerechtigkeit als tiefe innere Überzeugung statt als bloßes Lippenbekenntnis – das wäre ein Meilenstein.

Wofür haben Sie zuletzt privat eine Empfehlung ausgesprochen? Was haben Sie in letzter Zeit aufgrund einer Empfehlung von Freunden getan oder gekauft?
Ja, auf Empfehlung von Freunden: eine App.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Bewerbung? Erhielten Sie eine Zu- oder Absage?
Die allererste war recht formlos. Es ging um einen Schülerjob bei der Bäckerei Kamps – und ja, den habe ich bekommen!

Falls Sie auf eine Bewerbung schon mal eine Absage erhielten: Wie haben Sie sich gefühlt?
Natürlich kenne ich das Gefühl. Einmal habe ich mich wirklich sehr geärgert, zum Glück ergab sich bald danach eine tolle Alternative. Je nach dem, wie optimistisch man der Antwort auf eine Bewerbung entgegen gefiebert hat, macht sich Ernüchterung bis herbe Enttäuschung breit. Wenn man einen Job wirklich will, ist eine Bewerbung trotzdem immer jeden Aufwand wert.

Woran denken Sie zuerst, wenn Sie das Wort „Fachkräftemangel“ hören?
Ich sehe zum einen die reale, dass uns im Jahr 2025 eine Lücke von 6,5 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter droht, wenn wir politisch nicht handeln. In vielen Branchen würde der Fachkräftemangel dann zu einer Wachstumsbremse werden, die auch viele bestehende Arbeitsplätze gefährdet. Umgekehrt gilt: Wenn wir diese Herausforderung als Chance begreifen und auch in Zukunft beispielsweise gute und hoch qualifizierte Ingenieure finden, dann werden wir auch in Zukunft innovative Produkte entwickeln und weitere Arbeitsplätze schaffen können. Die Fachkräftesicherung wird daher zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.

Welche Pläne haben Sie und Ihre Partei bzgl. der Fachkräftesicherung in Deutschland und Ihrem Wahlkreis?
Zum einen müssen wir uns den inländischen Potenzialen widmen und dabei zuvorderst die Vermittlung qualifizierter Arbeitsloser weiter verbessern. Darüber hinaus werden wir uns für die Förderung marktorientierter Aus- und Fortbildung sowie individuelle Anstrengungen zur Bildung in jedem Alter einsetzen. Drittens sollte die Kompetenz und Erfahrung von Senioren durch die Möglichkeit flexiblerer Rentenübergänge und eine längere Lebensarbeitszeit länger genutzt werden können. Zudem geht es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um Hürden zur Vollzeiterwerbstätigkeit von Frauen weiter abzubauen. Nicht zuletzt geht es um mehr qualifizierte Einwanderung durch ein modernes Einwanderungsrecht mit einem echten Punktesystem und durch eine wirkliche Willkommenskultur.

Bisher bekommt die Mehrzahl der gut qualifizierten Bewerber Absagen. Das Potential guter Bewerber wird so für die Region und Branche verschwendet.
Die YOUNECT GmbH hat mit dem Talentpool eine Lösung entwickelt, mit der Empfehlungs-Recruiting ermöglicht wird: In regionalen oder branchenspezifischen Talentpools können sich Unternehmen, datenschutzrechtlich korrekt, gegenseitig 2.- und 3.-platzierte Bewerber empfehlen, die sie selbst nicht einstellen konnten.

Der Talentpool war 2012 Preisträger und nominierter Bundessieger bei „Land der Ideen“. Er wird bereits von 41 Regionen bzw. Branchen genutzt.
Was halten Sie generell davon, gute Bewerber zu empfehlen? Denken Sie, dass Empfehlungs-Recruiting mittels regionaler Talentpools zur Fachkräftesicherung beitragen kann? Können Sie sich vorstellen, dass Unternehmen Ihres Wahlkreises sich gegenseitig gute Bewerber empfehlen?

Was halten Sie generell davon, gute Bewerber zu empfehlen? Denken Sie, dass Empfehlungs-Recruiting mittels regionaler Talentpools zur Fachkräftesicherung beitragen kann? Können Sie sich vorstellen, dass Unternehmen Ihres Wahlkreises sich gegenseitig gute Bewerber empfehlen?
Wenn Unternehmen sich gegenseitig Bewerber empfehlen, ist dagegen selbstverständlich nichts einzuwenden – im Gegenteil. Dort, wo es eigentlich genügend Fachkräfte gibt, es aber an der Kenntnis über freie Stellen bzw. der generellen Vermittlung hapert, kann das sicher helfen. Wenn Unternehmen ohnehin eng miteinander kooperieren, steht einer Zusammenarbeit in Form eines gemeinsamen Talentpools sicher auch nichts entgegen. Daher kann ich mir vorstellen, dass dieses Modell auch für einige sauerländische Betriebe funktioniert. Das ist aber keine politische Entscheidung, sondern liegt allein in Händen der Unternehmen – und das ist auch gut so. Und wir müssen schon ehrlich bleiben: Die Zahl der zur Verfügung stehenden Fachkräfte wächst dadurch trotzdem nicht.

Nennen Sie uns drei Argumente, warum man Sie im September wählen sollte?

  1. Erstens, weil ich mich als liberaler Arbeitsmarktpolitiker weiter dafür einsetze, dass der Arbeitsmarkt offen und flexibel bleibt. Heute haben in Deutschland so viele Menschen Arbeit wie noch nie, die Jugendarbeitslosigkeit ist die niedrigste in ganz Europa und Millionen Menschen erhalten dadurch die Chance, sich etwas aufzubauen – das soll so bleiben! Die Opposition indes will die Agenda 2010 rückabwickeln und wieder hohe Mauern um den Arbeitsmarkt ziehen. Wir dagegen haben Missbrauch abgestellt, aber Einstiegschancen bewahrt und die Förderung von Qualifikation und Weiterbildung ausgeweitet. Diesen Weg wollen wir als FDP weiter gehen. Wenn wir dabei die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erhalten und Herausforderungen wie den Fachkräftemangel meistern, können wir noch mehr Menschen eine Aufstiegschance geben!
  2. Zum Zweiten, weil die FDP als einzige Partei in Deutschland uneingeschränkt dafür einsteht, dem Thema „Solide Staatsfinanzen“ höchste Priorität einzuräumen und die Steuern nicht zu erhöhen. Im Gegenteil, wir wollen durch Ausgabendisziplin Spielräume erarbeiten, um die Menschen entlasten zu können. In der zurückliegenden Legislaturperiode haben wir den Haushalt konsequent konsolidiert, die Menschen bereits um 22 Milliarden Euro entlastet und gleichzeitig 13 Milliarden mehr für Bildung, Forschung und Innovation ausgegeben. Das zeigt, dass viel möglich ist, wenn wir diesen Kurs fortsetzen. Rot-Grün aber will nun mitten auf der Überholspur wenden. Die Wahlprogramme von SPD und Grünen führen zu politischer Geisterfahrerei: Neue Schulden machen und die Steuern für die Mittelschicht und insbesondere die vielen mittelständischen Unternehmen erhöhen, um damit die Schulden der anderen Staaten in der EU zu bezahlen. Das ist mit uns nicht zu machen und das ist mit mir nicht zu machen.
  3. Und drittens – auf den Punkt gebracht: Weil es nur dann keine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag gibt, wenn die FDP stark genug wird. Im anderen Fall wäre eine Zusammenarbeit mit der Linken für SPD und Grüne die einzige Möglichkeit, den Kanzler zu stellen. Die FDP dagegen möchte die erfolgreiche Regierungsarbeit mit der CDU/CSU fortsetzen.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Vogel.


Dieser Artikel ist Teil der Serie »Wahl 2013: Abgeordnete empfehlen«

  1. Das Ende einer Befragung (20. September 2013)
  2. MdB Johannes Vogel sagt: "Politische Geisterfahrerei" (20. September 2013)
  3. MdB Dr. Kirsten Tackmann sagt: "Selbstbewusstsein reduzieren" (19. September 2013)
  4. MdB Ute Vogt sagt: "Plötzlich nutzlos" (18. September 2013)
  5. MdB Marco Bülow sagt: "Transparenter Abgeordneter" (18. September 2013)
  6. MdB Josip Juratovic sagt: "Mies und ungerecht" (18. September 2013)
  7. MdB Dr. Valerie Wilms sagt: "Fortbestand der Chaos-Truppe" (17. September 2013)
  8. MdB Kathrin Vogler sagt: "Friedliche Konfliktlösungen" (17. September 2013)
  9. MdB Johanna Voß sagt: "Commons befördern" (17. September 2013)
  10. MdB Christian Hirte sagt: "Politik lebt nicht nur von Visionen" (16. September 2013)
  11. MdB Jimmy Schulz sagt: "Wettbewerb um die klügsten Köpfe" (16. September 2013)
  12. MdB Matthias W. Birkwald sagt: "Mit 40 angeblich zu alt" (16. September 2013)
  13. MdB Martin Dörmann sagt: "Thema Syrien" (13. September 2013)
  14. MdB Rainer Arnold sagt: "Rückrat der deutschen Wirtschaft" (13. September 2013)
  15. MdB Brigitte Zypries sagt: "Einem Mann versprochen" (13. September 2013)
  16. MdB Hans-Christian Ströbele sagt: "Die größte Anerkennung" (12. September 2013)
  17. MdB Gabriele Molitor sagt: "Neue Kommunikationswege im Internet" (12. September 2013)
  18. MdB Frank Tempel sagt: "Abkehr von der Drogenprohibition" (12. September 2013)
  19. MdB Waltraud Wolff sagt: "Branchenbezogene Ausbildungsfonds" (11. September 2013)
  20. MdB Sabine Zimmermann sagt: "Zahl der Nichtwähler" (11. September 2013)
  21. MdB Dr. Hermann Otto Solms sagt: "Verwirklichung des Aufstiegversprechens" (11. September 2013)
  22. MdB Ulrich Schneider sagt: "Wir bringen das wieder ins Lot" (10. September 2013)
  23. MdB Rudolf Henke sagt: "Wie nach einem Work-Out" (10. September 2013)
  24. MdB Gabriele Hiller-Ohm sagt: "Prekäre Arbeit überwinden" (10. September 2013)
  25. MdB Uwe Beckmeyer sagt: „Auf mich trifft das nicht zu“ (9. September 2013)
  26. MdB Antje Tillmann sagt: „Keine Denkverbote“ (9. September 2013)
  27. MdB Carola Stauche sagt: „Meine mangelnde Systemtreue“ (9. September 2013)
  28. MdB Dr. Peter Tauber sagt: "Auf die Städte fixiert" (6. September 2013)
  29. MdB Tabea Rößner sagt: "Erde nur geborgt" (6. September 2013)
  30. MdB Dr. Thomas Feist sagt: "Das Unmögliche möglicher machen" (6. September 2013)
  31. MdB Elisabeth Scharfenberg sagt: "Pflege geht uns alle an" (5. September 2013)
  32. MdB Ingo Wellenreuther sagt: "Zum Wohle unserer Stadt" (5. September 2013)
  33. MdB Kerstin Tack sagt: "Marktwächter mit Klagerechten" (5. September 2013)
  34. MdB Roderich Kiesewetter sagt: "In der Demokratie stecken geblieben" (4. September 2013)
  35. Ursula Groden-Kranich sagt: "Dienstleisterin in der Politik" (4. September 2013)
  36. MdB Tankred Schipanski sagt: "Abrechnung mit linker Politik" (4. September 2013)
  37. MdB Manfred Grund sagt: "Die Noch-Arbeitslosen" (3. September 2013)
  38. MdB Michael Kretschmer sagt: "Wichtig ist, was man macht" (3. September 2013)
  39. MdB Gisela Piltz sagt: "Streite mit Leidenschaft" (3. September 2013)
  40. MdB Jens Ackermann sagt: "Freunde durch Pils" (2. September 2013)
  41. MdB Marco Wanderwitz sagt: "Dringendes Problem" (2. September 2013)
  42. MdB Katja Kipping sagt: "Bessere Löhne und weniger Stress" (2. September 2013)
  43. MdB Stefan Rebmann sagt: "Hochschulen öffnen" (30. August 2013)
  44. MdB Sebastian Blumenthal sagt: "Magnet für kluge Köpfe" (30. August 2013)
  45. MdB Steffen Bilger sagt: "Je innovativer, umso besser" (30. August 2013)
  46. MdB Annette Sawade sagt: "Mit dem Lasso einfangen" (29. August 2013)
  47. MdB Ingbert Liebing sagt: "Mensch wie du und ich" (29. August 2013)
  48. MdB Günter Lach sagt: "Keiner darf verloren gehen" (29. August 2013)
  49. MdB Dr. Martin Burkert sagt: "Leider ist das so" (28. August 2013)
  50. MdB Rainer Erdel sagt: "Bürokratieabbau für die Landwirtschaft" (28. August 2013)
  51. MdB Arfst Wagner sagt: "Eigenlob stinkt" (28. August 2013)
  52. Mdb Ulrich Kelber sagt: "Kurzsichtige Unternehmen" (27. August 2013)
  53. MdB Swen Schulz sagt: "Ausschlafen" (27. August 2013)
  54. MdB Uwe Kekeritz sagt: "Wir drohen abzurutschen" (27. August 2013)
  55. MdB Elvira Drobinski-Weiß sagt: "Unsinniges Betreuungsgeld" (26. August 2013)
  56. MdB Maria Flachsbarth sagt: "Nur mit Kreativität und Schaffenskraft" (26. August 2013)
  57. MdB Horst Meierhofer sagt: "So unprofessionell" (26. August 2013)
  58. MdB Alexander Ulrich sagt: "Ächtung des Krieges" (23. August 2013)
  59. MdB Dr. Michael Meister sagt: "Nichts Verwerfliches" (23. August 2013)
  60. MdB Johannes Selle sagt: "App zur Astronomie" (22. August 2013)
  61. MdB Dirk Niebel sagt: "Krone richten. Weitermachen" (22. August 2013)
  62. MdB Susanne Kieckbusch sagt: "Ungebremst empfehlen" (21. August 2013)
  63. MdB Halina Wawzyniak sagt: "Zu wenig schlaue Frauen" (21. August 2013)
  64. MdB Kai Gehring sagt: "Ungewöhnliche Biografien" (21. August 2013)
  65. MdB Paul Schäfer sagt: "In Würde leben" (21. August 2013)
  66. MdB Dr. Tobias Lindner sagt: "Naja, wie man sich eben fühlt" (20. August 2013)
  67. MdB Stephan Kühn sagt: "Bröselnde Straßendecken" (20. August 2013)
  68. MdB Anette Kramme sagt: "Nicht durch Jammern" (19. August 2013)
  69. MdB Annette Groth sagt: "Im globalen Kasino weiterspielen" (19. August 2013)
  70. MdB Dr. Philipp Murmann sagt: "Kein Berufspolitiker" (19. August 2013)
  71. MdB Sabine Leidig sagt: "Mehr Chancen und weniger Aufwand" (16. August 2013)
  72. MdB Axel Knoerig sagt: "Lieber studieren als Banklehre" (16. August 2013)
  73. MdB Katja Keul sagt: "Das meine ich ernst" (15. August 2013)
  74. MdB Sören Bartol sagt: "Es sportlich sehen" (15. August 2013)
  75. MdB Dr. Petra Sitte sagt: "Kein klar fassbarer Endpunkt" (15. August 2013)
  76. MdB Thomas Gambke sagt: "Mehr als 30 Bewerbungen" (14. August 2013)
  77. MdB Dr. Dagmar Enkelmann sagt: "Bodenständiges Brandenburger Gewächs" (14. August 2013)
  78. MdB Dr. Stefan Ruppert sagt: "Zukunft nicht verbauen" (13. August 2013)
  79. MdB Wolfgang Bosbach sagt: "Fachkräftemangel? Mein 1. FC Köln" (13. August 2013)
  80. MdB Nicole Bracht-Bendt sagt: "Keine Frau auf dem Posten" (12. August 2013)
  81. MdB Rolf Koschorrek sagt: "Gute Idee" (9. August 2013)
  82. MdB Gerhard Schick sagt: "Geldwäsche der Mafia" (9. August 2013)
  83. MdB Willi Brase sagt: "Die Jugend ist unsere Zukunft" (8. August 2013)
  84. ... aus dem Büro des Abgeordneten (7. August 2013)