MdB Martin Dörmann sagt: „Thema Syrien“

Martin Dörmann (51, SPD) ist sich in vielen Punkten mit seinem Kollegen Rainer Arnold einig. Außerdem hat er die TV-Sendung „Kandidatencheck“ empfohlen.

Martin Dörmann

Martin Dörmann

Was wären Sie heute, wenn Sie nicht Politiker geworden wären?
Vor meiner Mandatstätigkeit habe ich als Rechtsanwalt gearbeitet

Was möchten Sie in Ihrer politischen Laufbahn unbedingt erreichen?
Beste Bildungschancen für alle!

Wofür haben Sie zuletzt privat eine Empfehlung ausgesprochen? Was haben Sie in letzter Zeit aufgrund einer Empfehlung von Freunden getan oder gekauft?
a) Die TV-Sendung „Kandidatencheck“ der ARD
b) Einen bestimmten Zeitungsartikel zum Thema Syrien gelesen.

Erinnern Sie sich an Ihre erste Bewerbung? Erhielten Sie eine Zu- oder Absage?
a) Ja
b) Zusage

Falls Sie auf eine Bewerbung schon mal eine Absage erhielten: Wie haben Sie sich gefühlt?
– entfällt –

Woran denken Sie zuerst, wenn Sie das Wort „Fachkräftemangel“ hören?
Qualifizierte Beschäftigte sind eine wesentliche Voraussetzung, damit Deutschland wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Das geht nicht mit Billiglohnstrategien. Wenn wir im globalen Wettbewerb besser sein wollen, brauchen wir gute Fachkräfte und hochqualifizierte Belegschaften. Ein wachsender Bedarf an Fachkräften ist nicht nur in naturwissenschaftlich-technischen Berufen absehbar, sondern vor allem in den Bereichen Pflege, Gesundheit und frühkindlicher Erziehung gibt es bereits heute einen Mangel an Fachkräften. In Zukunft werden neben Hochqualifizierten insbesondere Personen mit mittlerer Qualifikation dringend gebraucht. Denn sie sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und erfüllen wichtige Funktionen in unserer Gesellschaft.

Welche Pläne haben Sie und Ihre Partei bzgl. der Fachkräftesicherung in Deutschland und Ihrem Wahlkreis?
Nur wenn wir das Potenzial aller in Deutschland lebenden Menschen erschließen, können wir einem Fachkräftemangel entgegenwirken und unsere Wirtschaft zukunftsfest machen. Dazu ist ein enges Bündnis zwischen Wirtschaft und Politik erforderlich. Gemeinsam mit Wirtschaft und Gewerkschaften, Ländern und Kommunen wird die SPD eine politische Initiative zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Deutschland starten. Wir wollen Bildungsmobilität und Aufstiegschancen verbessern. Deutschland hat große Fachkräftepotenziale. Diese Potenziale können insbesondere dann gehoben werden, wenn Jugendliche besser ausgebildet werden, Frauen die Möglichkeit haben, höherwertig und vermehrt in Vollzeit zu arbeiten, Ältere bessere Chancen bekommen und Geringqualifizierte weitergebildet werden. Mit einer klugen Politik können aus dem wachsenden Bedarf an Fachkräften neue Aufstiegsmöglichkeiten für viele Beschäftigte werden. Dafür bedarf es einer Doppelstrategie: Zum einen wollen wir allen die Chance geben, so qualifiziert wie möglich zu arbeiten. Zum anderen wollen wir allen, die unfreiwillig von Arbeit ausgeschlossen sind, neue Zugänge eröffnen.

Bisher bekommt die Mehrzahl der gut qualifizierten Bewerber Absagen. Das Potential guter Bewerber wird so für die Region und Branche verschwendet.
Die YOUNECT GmbH hat mit dem Talentpool eine Lösung entwickelt, mit der Empfehlungs-Recruiting ermöglicht wird: In regionalen oder branchenspezifischen Talentpools können sich Unternehmen, datenschutzrechtlich korrekt, gegenseitig 2.- und 3.-platzierte Bewerber empfehlen, die sie selbst nicht einstellen konnten.

Der Talentpool war 2012 Preisträger und nominierter Bundessieger bei „Land der Ideen“. Er wird bereits von 41 Regionen bzw. Branchen genutzt.
Was halten Sie generell davon, gute Bewerber zu empfehlen? Denken Sie, dass Empfehlungs-Recruiting mittels regionaler Talentpools zur Fachkräftesicherung beitragen kann? Können Sie sich vorstellen, dass Unternehmen Ihres Wahlkreises sich gegenseitig gute Bewerber empfehlen?

Regionale und branchenspezifische Talentpools können unter Einhaltung des Datenschutzes ein Weg sein, Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen.

Nennen Sie uns drei Argumente, warum man Sie im September wählen sollte?

  1. Die SPD garantiert, dass Arbeit sich wieder lohnt. Mit gutem Geld für gute Arbeit. Die SPD wird Tariflöhne stärken – und überall den gesetzlichen Mindestlohn durchsetzen: 8,50 Euro. Und: Gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Bei Männern und Frauen, bei Leiharbeitern und Stammbelegschaften.
  2. Nur die SPD kümmert sich um gute Bildung für alle. Dafür werden wir 20 Milliarden Euro zusätzlich investieren – u.a. in die Ausstattung der Schulen, in mehr Lehrkräfte. Wir werden mehr Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Bildung voranbringen. Und jedem das Recht auf Ausbildung geben.
  3. Die SPD sorgt für gerechte Steuern und endlich für klare Regeln auf den Finanzmärkten. Die SPD sorgt dafür, dass Banken und Finanzmärkte unter Kontrolle kommen. Damit Spekulanten keine Krisen verursachen. Mit höheren Steuern für Reiche und dem Kampf gegen Steuerbetrug werden wir bessere Bildung und Infrastruktur finanzieren – und Schulden abbauen.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Dörmann.


Dieser Artikel ist Teil der Serie »Wahl 2013: Abgeordnete empfehlen«

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  13. MdB Martin Dörmann sagt: "Thema Syrien" (13. September 2013)
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  49. MdB Dr. Martin Burkert sagt: "Leider ist das so" (28. August 2013)
  50. MdB Rainer Erdel sagt: "Bürokratieabbau für die Landwirtschaft" (28. August 2013)
  51. MdB Arfst Wagner sagt: "Eigenlob stinkt" (28. August 2013)
  52. Mdb Ulrich Kelber sagt: "Kurzsichtige Unternehmen" (27. August 2013)
  53. MdB Swen Schulz sagt: "Ausschlafen" (27. August 2013)
  54. MdB Uwe Kekeritz sagt: "Wir drohen abzurutschen" (27. August 2013)
  55. MdB Elvira Drobinski-Weiß sagt: "Unsinniges Betreuungsgeld" (26. August 2013)
  56. MdB Maria Flachsbarth sagt: "Nur mit Kreativität und Schaffenskraft" (26. August 2013)
  57. MdB Horst Meierhofer sagt: "So unprofessionell" (26. August 2013)
  58. MdB Alexander Ulrich sagt: "Ächtung des Krieges" (23. August 2013)
  59. MdB Dr. Michael Meister sagt: "Nichts Verwerfliches" (23. August 2013)
  60. MdB Johannes Selle sagt: "App zur Astronomie" (22. August 2013)
  61. MdB Dirk Niebel sagt: "Krone richten. Weitermachen" (22. August 2013)
  62. MdB Susanne Kieckbusch sagt: "Ungebremst empfehlen" (21. August 2013)
  63. MdB Halina Wawzyniak sagt: "Zu wenig schlaue Frauen" (21. August 2013)
  64. MdB Kai Gehring sagt: "Ungewöhnliche Biografien" (21. August 2013)
  65. MdB Paul Schäfer sagt: "In Würde leben" (21. August 2013)
  66. MdB Dr. Tobias Lindner sagt: "Naja, wie man sich eben fühlt" (20. August 2013)
  67. MdB Stephan Kühn sagt: "Bröselnde Straßendecken" (20. August 2013)
  68. MdB Anette Kramme sagt: "Nicht durch Jammern" (19. August 2013)
  69. MdB Annette Groth sagt: "Im globalen Kasino weiterspielen" (19. August 2013)
  70. MdB Dr. Philipp Murmann sagt: "Kein Berufspolitiker" (19. August 2013)
  71. MdB Sabine Leidig sagt: "Mehr Chancen und weniger Aufwand" (16. August 2013)
  72. MdB Axel Knoerig sagt: "Lieber studieren als Banklehre" (16. August 2013)
  73. MdB Katja Keul sagt: "Das meine ich ernst" (15. August 2013)
  74. MdB Sören Bartol sagt: "Es sportlich sehen" (15. August 2013)
  75. MdB Dr. Petra Sitte sagt: "Kein klar fassbarer Endpunkt" (15. August 2013)
  76. MdB Thomas Gambke sagt: "Mehr als 30 Bewerbungen" (14. August 2013)
  77. MdB Dr. Dagmar Enkelmann sagt: "Bodenständiges Brandenburger Gewächs" (14. August 2013)
  78. MdB Dr. Stefan Ruppert sagt: "Zukunft nicht verbauen" (13. August 2013)
  79. MdB Wolfgang Bosbach sagt: "Fachkräftemangel? Mein 1. FC Köln" (13. August 2013)
  80. MdB Nicole Bracht-Bendt sagt: "Keine Frau auf dem Posten" (12. August 2013)
  81. MdB Rolf Koschorrek sagt: "Gute Idee" (9. August 2013)
  82. MdB Gerhard Schick sagt: "Geldwäsche der Mafia" (9. August 2013)
  83. MdB Willi Brase sagt: "Die Jugend ist unsere Zukunft" (8. August 2013)
  84. ... aus dem Büro des Abgeordneten (7. August 2013)